Vancouver ist eine sehr amerikanische Stadt mit vielen europäischen und asiatischen Einflüssen. Es treiben sich viele hippe Menschen hier herum - vegane (vegetarisch ist out) Umweltschützer die vor den Pubs draussen unter dem Heizstrahler sitzen, wenn sie nicht gerade mit ihrem iPhone in der Hand den Peer entlang laufen.
Die Stadt ist ein Sportparadies. Tennisplätze in den Parks, viele Grünflächen zum Fussball spielen und riesige Waldstücke für lange Laufrunden. Und in jedem Lokal mehrere Fernseher wo die WM uübertragen wird, was unsere Stadttouren immer etwas stockend gestaltet.
Fast jeder zweite ist ein Hundebesitzer. Vom Handttaschenhamster bis zur Dogge laufen alle Rassen herum. Das Sackerl fürs Gackerl gibts auch hier, heißt aber anders.
Dann gibt es noch die Obdachlosen. Kanada hatte eine ausgefeilte Strategie um sie los zu werden. Die Bürgermeister aller kanadischen Großstädte kauften jedem ihrer Obdachlosen ein Busticket nach Vancouver "der wärmsten Stadt in Kanada". Nun sonnen sie sich alle hier auf der Granville-Street, fragen unaufdringlich nach Kleingeld und entschuldigen sich höflich wenn man verneint. Alle wirken wohlerzogen und freundlich.
Am beeindruckensten ist aber die Umgebung um Vancouver herum. Die Aussicht auf riesige Gebirge in nächster Nähe der Stadt auf der einen Seite und das Meer und viele Inseln auf der anderen Seite. Beides voller Urwälder mit viel wildem Leben. Und darauf freue ich mich auch, wenn wir endlich da draußen sind.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen