Weil wir beim wohnen und essen so brav sparen, leisten wir uns eine geführte Kayak- und Wandertour um und auf Discovery Island.
Discovery Island ist zum Großteil in Besitz der kanadischen Indianer. Der Ausdruck "Indianer" wurde von der Regierung als ethnisch inkorrekt eingestuft, die korrekte Bezeichnung lautet jetzt "People of the First Nation". Unser mexikanischer Tourguide meinte jedoch dieser Ausdruck ist den People of the first Nation zu mühsam und man darf sie ruhig Indianer nennen (da haben ein paar Abgeordnete wieder erfolgreich ein paar Wochen im Parlament vergeudet)
Auf der Tour sahen wir riesige Adler, faule Seelöwen und ein schlangenartiges Wassergewächs namens Bull Kelp welches die gesamte Insel umgibt und für ein einzigartiges Ökosystem sorgt. Die Blätter sind auch essbar. Für mehr als zum Reisrollen einwickeln sind sie meiner Meinung nach jedoch nicht zu gebrauchen.
Am nächsten Tag machten wir eine self-guided Radtour. Wir wurden mit einer Landkarte, einer Flasche Wasser und einem Fahrrad im Norden der Insel ausgesetzt und mussten selbst den Weg wieder heim finden, spricht den Radweg entlang fahren.
Kanadier sind wohl, neben dem Volk mit der höchsten Rate an vollbärtigen Männern, auch das hilfsbereiteste Volk auf Erden. Man kann nicht, auch nur für einen Moment, stehen bleiben um sich umzusehen ohne gleich gefragt zu werden ob man hilfe braucht - aus dem Auto aus. Und wenn man nicht gerade wie ein verlorener Tourist aussieht sprechen sie dich aus irgendeinem anderen Grund an.
Neben hilfsbereiten Einheimischen haben wir auch noch Rehe und Hasen auf unserer Tour gesehen.
Morgen um 6:00 Uhr früh ist Abfahrt zum West Coast Trail. Eine Woche ohne Warmwasser, Strom, Bett und Internet... also erstmal Sendepause.
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